Umgebauter Strommast als neues Zuhause für Oettinger Störche

N-ERGIE versetzt Storchennest

Umgebauter Strommast als neues Zuhause für Oettinger Störche


Nicht alle Bewohner Oettingens freuen sich über die wachsende Storchen-Population im Stadtgebiet. Be-sonders wenn die Großvögel über Privatgärten brüten, klagen Hausbesitzer über Verschmutzung durch Vogelkot. Die Stadt Oettingen sucht deshalb Lösungen, die Mensch und Tier gerecht werden. Für das Storchennest auf einem Niederspannungsmast in der Gartengasse bedeutet dies, dass es versetzt werden muss. Und zwar, bevor das Storchenpaar aus dem Süden nach Oettingen zurückkehren wird.


Die N-ERGIE Aktiengesellschaft unterstützte die Stadtverwaltung, indem sie am Mittwoch, 27. Februar 2019 einen ausgedienten Strommast mit angebauter Nisthilfe in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Donauwörth und der Stadt Oettingen rund 50 Meter vom aktuellen Neststandort entfernt aufstellte.

 

Das bestehende Nest bauten die N-ERGIE Monteure mit Hilfe eines Hubsteigers ab. Den alten Standort in
der Gartengasse sicherten sie daraufhin so ab, dass Störche diesen nicht mehr als Nistplatz nutzen können.
Die 0,4-kV(Kilovolt)-Niederspannungsleitung, die entlang der Gartengasse verläuft, wurde während der Montagearbeiten zeitweise spannungslos geschaltet. Die Anwohner wurden im Vorfeld über die Stromabschaltung informiert.

 

StörcheDie Stadt Oettingen hofft, dass das zurückkehrende Storchenpaar das Nest für das Ausbrüten des Nachwuchses annehmen wird.

 

2018 waren in Oettingen 18 Storchenhorste bewohnt und wurden zum Großteil auch zur Aufzucht von Jungtieren genutzt. Die Großvögel finden in den Storchenwiesen im Wörnitzgrund ideale Bedingungen und eine gute Futtergrundlage.

 

Die N-ERGIE unterstützt den Vogelschutz in Oettingen bereits seit Jahren. So stellt sie etwa regelmäßig Hubsteiger zur Verfügung, damit die Jungstörche für Forschungszwecke mit Fußringen ausgestattet werden können.

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