Nachhaltige Tipps für Hobbygärtner

 

 

Die ersten Frühblüher sind schon da und nun wird es auch schon wieder Zeit, den Garten oder den Balkon mit neuen Pflanzen zu verschönern. Hochbeete müssen aufgefüllt werden, Beete umgegraben und von Unkraut befreit werden. Hier kann man natürlich auch sehr viel Müll sparen, wenn man die Erde beim örtlichen Recyclinghof lose kauft. So hat man keine Verpackung und die Erde ist 100 % torffrei. Einige Pflanzen müssen an einem wärmeren Ort vorgezüchtet werden. Auch hier muss man nicht zu Plastik-Gefäßen zurückgreifen, sondern kann einen alten Eierkarton oder die Pappen von den Klopapierrollen verwenden. Achte beim Kauf von Saatgut auf samenfeste Pflanzen, so kannst du dir Samen fürs kommende Jahr selbst zurückhalten. Natürlich kann man auch bei den örtlichen Gärtnern schöne Pflanzen kaufen. Dies geht teilweise auch ohne Plastiktöpfe. Einfach mal nachfragen lohnt sich und dann im mitgebrachten Gefäß nach Hause transportieren.


Wenn die Pflanzen dann endlich nach draußen dürfen, was meist erst nach den Eisheiligen empfohlen wird, muss man auf die richtige Bewässerung achten. 

 

Sinnvoll gießen tut unserer Umwelt gut. Ein regelmäßig aufgelockerter Boden spart viel zusätzliches Wasser. Eine dünne Mulchschicht, z.B. aus Rasenschnitt, schützt außerdem das Beet vor dem austrocknen und hält so die Feuchtigkeit besser im Boden. Zudem ist es sinnvoll, sich einen Regenspeicher im Garten anzulegen. Das gesammelte Regenwasser sollte am besten früh am Morgen gegossen werden. Da es dann draußen noch etwas kühler ist, verdunstet weniger Gießwasser und die Pflanzen sind tagsüber gut mit Wasser versorgt. Wer hingegen abends gießt, riskiert, dass die Pflanzen während der Nacht in der nassen Erde stehen, so dass die Wurzeln faulen könnten. Außerdem zieht abendliches Gießen eher die Schnecken an. Wird das Beet als Katzenklo benutzt? Dann einfach den Kaffeesatz großzügig verteilen und schon sucht sich die Katze eine andere Toilette. Der Kaffeesatz ist zudem auch noch ein toller Dünger. 

 

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