Erlbach

Wappen Erlbach

Erlbach liegt am Rand des Oettinger Forstes. Ein alamannisches Frauengrab, das auf dem Spielberg entdeckt wurde, beweist eine Besiedelung um 300 n. Chr. Die Fundstücke sind im Heimatmuseum Oettingen ausgestellt.

Die frühe Ausdehnung des Ortes ließ zwei Siedlungen entstehen: Obererlbach (das heutige Erlbach) und Niedererlbach (heute Niederhofen). Seit dem 12. Jahrhundert erwarben die Oettinger Grafen zunehmend Rechte im Forst, der damit allmählich ganz in ihren Besitz überging. Ab 1622 gilt Erlbach als oettingisches Dorf, obwohl Kloster Kaisheim seinen Besitz erst 1703 an das Haus Oettingen abtrat.

 

Das Dorf gehörte stets zu den kleinsten Gemeinden im Ries. Die evangelische Gemeinde ist dem Pfarramt Ehingen angegliedert. Mit dem 1. Januar 1972 erfolgte die Eingliederung in die Stadt Oettingen. Der überwiegend landwirtschaftlichen Prägung wurde auch die 1987 abgeschlossene Dorferneuerung gerecht. Zur Belebung der dörflichen Gemeinschaft wurde 2002 ein Feuerwehrgerätehaus fertig gestellt, in dem auch ein Jugendraum und eine Gemeinschaftskühlanlage untergebracht sind.

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