Dankeschön an alle Beteiligten

Historischer Markt 2018 - eine dreitägige Zeitreise mit Musik, Spaß, Stimmung und kulinarischen Leckerbissen

Historischer Markt 2018

 

Begonnen hat das Fest für über 1300 Schüler schon am Freitagvormittag, als es hieß: „Geschichte hautnah erleben“.  Die Mitglieder des Vereins Historischer Markt bereiteten 71 Schulklassen eine unvergessliche Geschichtsstunde, indem sie kostenlose Führungen durch das Lagerleben im „Heidpark“ anboten und die Schüler zurück in die Zeit des 30jährigen Kriegs katapultierten. 

 

Die „Nacht der Narren“, ein buntes Feuerwerk an verschiedensten Darbietungen von Artisten, Gauklern und Spielleuten, hat sich fest im Programmablauf etabliert, ebenso das „Nachtturnier im fürstlichen Hofgarten“. Erstmals kamen zu diesem Markt die edlen Herren der Herzog Tassilo Ritter auf Einladung des Grafen Wolfgang I. zu Oettingen (*1455 – ?1522), einem Vorfahren des Fürsten Albrecht zu Oettingen –Spielberg, in die Residenzstadt.

 

Samstag und Sonntag wurden beherrscht vom mittelalterlichen Markttreiben und der vielfältigen Handwerkskunst.  In Vergessenheit geratene Berufe erlebten hier eine Renaissance. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgten in zünftigen Feldlagern die örtlichen Vereine. Vor den sechs Bühnen drängelten sich große und kleine „Zeitreisende“, um die beste Sicht auf die phantasievollsten Aufführungen zu erhaschen und zu applaudieren. Die wackeren Herzog-Tassilo-Ritter stellten in vier Turnieren ihr Geschick und ihre Kühnheit unter Beweis, dieses Jahr zum ersten Mal mit Live-Musik.

 

Trotz Regen fanden sich am Sonntagabend mehrere Hundert Zuhörer auf dem Marktplatz ein, um den eindrucksvollen Schlusspunkt, den großen Zapfenstreich mit der Knabenkapelle Dinkelsbühl, zu erleben.

 

Der große Schlussapplaus gilt jedoch den Machern des Historischen Marktes, dem Historischen Marktverein, allen voran dem 1. Vorstand, Herrn Christoph Schaffer, seiner Ehefrau Michaela und den Mitgliedern des Vorstandes. Ihnen gelang es auf's Neue ein außergewöhnliches Fest auf die Beine zu stellen, sowie dessen gesamte Organisation und die Koordination aller Aktiven bis ins Kleinste herausragend zu meistern. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Oettinger Firmen, dem  städtischen Bauhof, der Stadtverwaltung, den Feuerwehren sowie dem Sicherheitsdienst Scherlin. Das Fürstliche Haus stellte den Hofgarten für das Ritterturnier und für das Feldlager des 30-jährigen Krieges zur Verfügung, auch hierfür ein herzliches Vergelt’s Gott.

 

Dank gebührt auch allen Privatpersonen, die in selbstgenähten Gewändern durch die Straßen und Gassen flanierten, sowie allen Handwerkern, die sich am Bau der rustikalen Feldlager beteiligt haben. Alle zusammen  haben dazu beigetragen, unserem Mittelalter-Spektakel diesen unvergleichlichen und bei Schaustellern und Marktfieranten bereits legendären, „einzigartigen Historischen-Markt-Flair-in- der-Stadt-Oettingen“ zu verleihen.

 

Herzlichen Dank!

 

Petra Wagner, Erste Bürgermeisterin

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