Hans Raidel ist Ehrenbürger der Stadt Oettingen i.Bay.

"Mit der Verleihung des Ehrenbürgerrechts, der höchsten
Auszeichnung der Stadt Oettingen i.Bay., werden Bürger der
Stadt und andere Persönlichkeiten geehrt, die sich um die
Stadt in herausragender Weise verdient gemacht haben."
Soviel sagt uns § 2 der Satzung über Bürgerehrungen vom 01.12.2000 der Stadt Oettingen.

Ehrenbürger

„Der 70te Geburtstag des Hans Raidel war natürlich nicht der Grund diese hohe Ehrung zu verleihen. Nein, es war das Bedürfnis des Stadtrates dem ehemaligen Ersten EhrenbürgerBürgermeister unserer Stadt jetzt, am Spätnachmittag eines erfüllten und auch erfolgreichen Politikerlebens auf diese Weise Danke zu sagen!," so Matti Müller in der Laudatio.

 

Hans Raidel war der erste berufsmäßige Bürgermeister der Stadt Oettingen und von 1970 bis 1990 im Amt.

 

Unter anderem wurden nachfolgende hervorstechende Projekte während seiner Amtszeit in der Stadt Oettingen verwirklicht:

 

  • die Gebietsreform

  • Eingemeindungsverträge der Stadtteile

  • Bau der Kläranlage

  • Errichtung der Verbandsschule

  • Sanierung des Volkshochschulgebaudes (altes Gymnasium)

  • Marktplatzumgestaltung

  • Sanierung des Rathauses

  • Einrichtung der Zweigstelle Oettingen des Völkerkundemuseum München

  • Ausweisung von Wohn- und Industriebaugebiete

  • Gewerbeansiedlungen

  • Schaffung von Arbeitsplätzen

  • Bau des Albrecht-Ernst-Gymansiums

  • Erhalt des Krankenhauses

 

 

Neben seiner Tätigkeit als Erster Bürgermeister in Oettingen hatte Hans Raidel noch weitere wichtige Ämter inne:

 

  • von 1970 – 1990 Vorsitzender des Schulverbandes Oettingen

  • von 1970-1990 Vorsitzender bzw. stellvertr. Vorsitzender des Verwaltungsrates der Stadt- und Kreissparkasse Oettingen

  • von 1970 – 1990 Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Nordries

  • seit 1972 Kreisrat im Landkreis Donau-Ries

  • von 1972 – 1990 Vorsitzender der Bayerischen Rieswasserversorgung

  • von 1974-1990 Bezirksrat von Schwaben

  • von 1978 – 1990 Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen

  • bis 1990 Erster Bürgermeister von Oettingen

 

 

Im Jahre 1990 mit der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl wurde Hans Raidel als Wahlkreisabgeordneter des Donau-Rieses in den 12. Deutschen Bundestag gewählt und vertrat in Bonn und Berlin seinen Heimatkreis bis zur letzten Bundestagswahl am 27.09.2009. Als Bundestagsabgeordneter war Hans Raidel insbesondere im Verteidigungs- sowie im Bauausschuss tätig. Außerdem war er im Auswärtigen Ausschuss, im Haushaltsausschuss sowie im Rechnungsprüfungsausschuss eingesetzt. Als Mitglied der Baukommission für die Parlamentsbauten in Berlin verdanken wir Herrn Raidel insbesondere die weltbekannte Reichstagskuppel, für deren Bau er sich schon sehr frühzeitig einsetzte als auch die Verarbeitung von „Solnhofer Platten im Reichtag sowie allen Parlamentsgebäuden.

 

 

Ehrenbürger





„Alles dafür zu tun, dass es der Stadt gut geht, alle Stadtteile mit eingeschlossen," das war immer sein erstes Anliegen. Suchet der Stadt Bestes“, so sei immer sein Motto gewesen. „Denn, wenn es der Stadt gut geht, dann geht es auch ihren Bürgern gut…“

Ehrenbürger

„Dass Oettingen sich durchaus sehen lassen kann, ist nicht zuletzt den Oettinger Bürgern zu verdanken, die mit

Freude und Spaß am Ehrenamt ihre Stadt lebendig halten.“ Mit einem herzlichen Gruß an seinen Nachfolger, Altbürgermeister Dieter Paus, würdigte Raidel auch dessen Verdienste um die Stadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehrenbürger


Seit über 40 Jahre ist Oettingen Raidels Heimatstadt. Er hat immer gerne hier gelebt besonders das "wunderbare Rathaus", in dem er 20 Jahre gearbeitet hat, liegt ihm sehr am Herzen. Deshalb wollen seine Frau und er die Gesamtkosten für die Wiederanbringung der alten Rathausuhr übernehmen.

 

 

 

 

Ehrenbürger

 

 

Der Sängerverein unter der Leitung von Frau Ludmilla

Hochweiß rundete den Festakt mit dem Anfangs- und Schlusslied ab.

 

 

 

Ehrenbürger

 

Das Querflötenensemble des Albrecht-Ernst-Gymnasiums, von Günter Simon zusammengestellt und betreut, sorgte für musikalische Kurzweil zwischen den Ansprachen.

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